Innowwide-Antrag 2026 vorbereiten: Workplan, Partner und Bewertung

Internationale FörderungRedaktion forschungsmittel.com29. August 202611 Min. Lesezeit

Abstrakte Weltkarte mit verbundenen Märkten für die Vorbereitung eines Innowwide-Antrags

Innowwide Call 5 öffnet am 1. Oktober 2026 und endet am 1. Dezember 2026 um 14:00 Uhr MEZ. Für innovative KMU stehen 60.000 € als Festbetrag für ein sechsmonatiges Market Feasibility Project bereit. Das klingt überschaubar – die eigentliche Schwierigkeit liegt aber nicht im Ausfüllen des Formulars. Sie liegt darin, aus einer allgemeinen Expansionsidee ein prüfbares Projekt mit einem belastbaren Partner, klaren Untersuchungsfragen und einer nachvollziehbaren Entscheidungslogik zu machen.

Dieser Leitfaden zeigt, was Unternehmen bereits vor Öffnung der Antragsplattform vorbereiten können. Er unterscheidet bewusst zwischen bestätigten Anforderungen für Call 5 und einer praktischen Arbeitsstruktur, die aus den offiziellen Bewertungskriterien abgeleitet ist.

Stand 29.08.2026: Die Eckdaten und Bewertungskriterien von Call 5 sind veröffentlicht. Die vollständigen Supporting Documents und Templates für Call 5 sollen laut Eureka Resource Library noch ergänzt werden. Frühere Templates können bei der Vorbereitung helfen, sind aber nicht verbindlich für 2026.

Das Wichtigste in Kürze

Auf einen Blick Call 5
Einreichung 01.10.–01.12.2026, 14:00 Uhr MEZ
Förderung 60.000 € Festbetrag, maximal 70 %
Mindestkosten 86.000 € förderfähige Gesamtkosten
Laufzeit genau sechs Monate
Zielmarkt ein Land in Afrika, Nord- oder Südamerika, Asien oder Ozeanien
Lokaler Partner unabhängiger Haupt-Unterauftragnehmer im Zielmarkt ist verpflichtend
Bewertung Excellence 30, Impact 40, Implementation 30 Punkte; jede Kategorie hat einen eigenen Schwellenwert

Warum die Vorbereitung vor Öffnung des Calls beginnt

Der Antrag wird zwar erst ab Oktober eingereicht. Drei seiner schwierigsten Bestandteile lassen sich aber nicht innerhalb weniger Tage seriös erzeugen:

  1. Ein echter lokaler Partner muss nicht nur gefunden, sondern fachlich eingeordnet und zu einer konkreten Rolle verpflichtet werden.
  2. Die Marktfrage muss enger sein als „Ist Land X interessant?“. Sie muss zu Aktivitäten, Nachweisen und einer anschließenden Go-/No-Go-Entscheidung führen.
  3. Arbeitspakete und Budget müssen dieselbe Geschichte erzählen. Ein Unterauftrag ohne klaren Beitrag zur Untersuchung schwächt nicht nur den Workplan, sondern auch die Bewertung der Umsetzung.

Innowwide finanziert keine lose Sammlung von Recherchen. Das Projekt soll technische, marktbezogene, rechtliche und wirtschaftliche Unsicherheiten so reduzieren, dass das Unternehmen nach sechs Monaten eine belastbare Internationalisierungsentscheidung treffen kann.

Gate 1: Förderfähigkeit prüfen, bevor Sie am Narrativ arbeiten

Ein überzeugender Antrag kann formale Eligibility-Fehler nicht ausgleichen. Die offizielle Ausschreibung von Eureka nennt für Call 5 unter anderem folgende Ausschlusskriterien und Mindestanforderungen:

Prüffrage Was bestätigt sein muss
Unternehmen rechtlich gegründetes innovatives KMU nach EU-Definition in einem teilnahmeberechtigten Land
Mindestalter Gründung spätestens am 01.12.2024, also mindestens zwei Jahre vor dem Call-5-Stichtag
Frühere Förderung keine Innowwide-Förderung des Unternehmens in den Calls 2022–2025
Innovation TRL mindestens 4 und höchstens 8 im gewählten Zielmarkt; bei erwarteter weiterer F&E gilt TRL 7 als Richtwert für die Obergrenze
Anwendung ausschließlich ziviler Zweck
Zielmarkt konkretes Pilotland außerhalb Europas in Afrika, Nord- oder Südamerika, Asien oder Ozeanien
Partner unabhängiger lokaler Haupt-Unterauftragnehmer im Zielmarkt
Projekt sechs Monate Laufzeit, mindestens 86.000 € förderfähige Gesamtkosten und Unterauftragskosten über 0 €
Einreichung vollständig auf Englisch; eine Bewerbung je Unternehmen

Ein automatischer Completeness Check auf der Plattform bestätigt laut Eureka nicht, dass das Projekt tatsächlich förderfähig ist. Die fachliche Eligibility-Prüfung bleibt Verantwortung des antragstellenden Unternehmens.

Abstrakte Darstellung einer Prüfung von Markt, Technik, Recht und Geschäftsmodell

Aus einer Expansionsidee wird ein Market Feasibility Project

Ein schwacher Ausgangspunkt lautet: „Wir möchten unser Produkt in Kanada verkaufen.“ Ein prüfbarer Ausgangspunkt beschreibt dagegen, welche Entscheidung heute wegen welcher Unsicherheiten noch nicht getroffen werden kann.

Eine gute Projektlogik verbindet vier Ebenen:

  • Markt: Welche Zielgruppe hat das Problem, wie groß ist das erreichbare Segment und wie wird heute eingekauft?
  • Technik: Welche Lokalisierung, Schnittstelle, Zertifizierung oder Leistungsanpassung ist für den Pilotmarkt notwendig?
  • Recht und Rahmenbedingungen: Welche regulatorischen, IP-, Vertrags- oder Datenanforderungen können den Einsatz verhindern oder verändern?
  • Geschäftsmodell: Welche Preis-, Partner-, Vertriebs- und Service-Struktur ist wirtschaftlich tragfähig?

Nicht jede Ebene muss im gleichen Umfang untersucht werden. Der Antrag sollte aber zeigen, warum gerade die ausgewählte Kombination notwendig ist, um die internationale Geschäftslösung zu validieren.

Eine brauchbare Formulierung der Kernfrage

Statt:

Wie können wir in den japanischen Markt expandieren?

Besser:

Unter welchen technischen Anpassungen, regulatorischen Voraussetzungen und Vertriebspartnerschaften kann unsere industrielle Sensortechnologie im japanischen Lebensmittelmarkt wirtschaftlich eingesetzt werden, und welche Evidenz benötigen wir für eine Investitionsentscheidung nach sechs Monaten?

Das Beispiel ist keine offizielle Vorlage. Es zeigt die gewünschte Verbindung aus Lösung, Pilotmarkt, offenen Bedingungen und anschließender Entscheidung.

Der lokale Partner ist kein dekorativer Letter of Support

Call 5 verlangt einen unabhängigen lokalen Haupt-Unterauftragnehmer im Zielmarkt. Möglich sind beispielsweise ein potenzieller Kunde, Lieferant, Endanwender, Forschungsdienstleister oder Entwickler einer ergänzenden Technologie. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern die Funktion im Projekt.

Der Partner sollte nachweisbar:

  • Zugang zu relevanten Marktteilnehmern, Testumgebungen oder lokalen Fachdaten ermöglichen;
  • Aktivitäten übernehmen, die ohne Kenntnis des Zielmarkts nicht belastbar durchführbar wären;
  • fachlich und organisatorisch in der Lage sein, die vereinbarten Ergebnisse zu liefern;
  • seinen Aufwand und seine Kosten nachvollziehbar begründen;
  • das erforderliche Commitment direkt auf der SmartSimple-Plattform bestätigen.

Die Einladung per E-Mail allein reicht laut Eureka nicht aus. Der lokale Counterpart muss die Verpflichtung und Declaration of Honour auf der Plattform annehmen, bevor die Bewerbung vollständig ist.

Fünf Fragen für die Partnerprüfung

  1. Welches lokale Wissen oder welchen Zugang liefert diese Organisation, den das KMU selbst nicht besitzt?
  2. Für welche konkreten Aktivitäten und Ergebnisse ist sie verantwortlich?
  3. Welche Interessenkonflikte bestehen – etwa wenn ein potenzieller Vertriebspartner gleichzeitig die Marktattraktivität bewertet?
  4. Sind Preis, Kapazität und Zeitplan des Unterauftrags realistisch?
  5. Kann die Organisation ihre Verpflichtung rechtzeitig und vollständig auf der Plattform bestätigen?

Workplan: von der Untersuchungsfrage zum überprüfbaren Ergebnis

Der Workplan ist ein verpflichtender Bestandteil der Bewerbung. Das finale Call-5-Template war zum Redaktionsstand noch nicht veröffentlicht. Unternehmen können dennoch die sachliche Struktur vorbereiten, ohne alte Formularfelder zu kopieren.

Für jedes geplante Arbeitspaket sollten fünf Punkte zusammenpassen:

Element Leitfrage
Ausgangsunsicherheit Was wissen wir heute noch nicht?
Aktivität Welche Untersuchung oder Validierung reduziert diese Unsicherheit?
Verantwortliche Stelle Was übernimmt das KMU, was der lokale Unterauftragnehmer?
Ergebnis Welches konkrete Dokument, Datenset, Testergebnis oder Entscheidungsartefakt entsteht?
Entscheidungskriterium Woran erkennen wir, ob der Markteintritt weiterverfolgt, angepasst oder gestoppt wird?

Eine mögliche interne Vorbereitungsstruktur – ausdrücklich kein offizielles Template – könnte so aussehen:

Arbeitspaket Beispielaktivitäten Erwarteter Entscheidungsbeitrag
WP1 Markt und Nutzer Segmentierung, Interviews, Wettbewerbs- und Preisvalidierung erreichbares Segment und belastbare Nachfragehypothese
WP2 Technik und Regulierung lokale Tests, Standard- und Zertifizierungsprüfung, Anpassungsanalyse notwendige Produktänderungen, Kosten und technische Risiken
WP3 Marktzugang Partner- und Kanalanalyse, Liefer- und Servicemodell, IP-/Vertragsfragen bevorzugter Zugangsweg und tragfähige Rollenverteilung
WP4 Synthese Business Case, Risikoanalyse, Go-/No-Go-Kriterien und Roadmap dokumentierte Investitionsentscheidung nach Projektende

Die Activities müssen nach Veröffentlichung der Call-5-Guidelines gegen die dortige Liste förderfähiger Aktivitäten geprüft werden. Bei früheren Calls empfahl Eureka, die Terminologie der Guidelines im budgetierten Workplan konsistent zu verwenden. Ob und wie diese Empfehlung 2026 übernommen wird, ist anhand der finalen Unterlagen zu verifizieren.

Budget: 60.000 € Förderung bedeuten nicht 60.000 € Projektkosten

Innowwide gewährt einen festen Zuschuss von 60.000 €. Weil die Förderquote höchstens 70 % beträgt, müssen die förderfähigen Gesamtkosten mindestens 86.000 € erreichen. Kosten oberhalb der Fördersumme trägt das Unternehmen selbst.

Finanzierungsbaustein Call-5-Logik
Festbetrag 60.000 € je bewilligtem Market Feasibility Project
Vorfinanzierung 42.000 € zu Beginn der Projektumsetzung
Schlusszahlung 18.000 € nach sechs Monaten und Annahme des vollständigen Abschlussberichts
Eigenfinanzierung mindestens der nicht durch die 60.000 € gedeckte Kostenanteil
Förderfähige Kostenarten Personal, Unteraufträge, Reisen und Aufenthalt, Abschreibung von Ausstattung, weitere projektbezogene Waren und Dienstleistungen
Indirekte Kosten 25-%-Pauschale auf die anrechenbare direkte Kostenbasis; Unteraufträge sind aus der Basis ausgenommen

Die feste Förderung macht eine plausible Kostenstruktur nicht überflüssig. „Reasonable cost structure“ ist ausdrücklich Teil der Bewertung. Jede größere Budgetposition sollte deshalb auf ein Arbeitspaket, eine zuständige Organisation und ein überprüfbares Ergebnis zurückführbar sein.

Liquidität beachten: Die letzten 18.000 € werden erst nach akzeptiertem Final Report ausgezahlt. Unternehmen müssen den Eigenanteil und die Zwischenfinanzierung des Projekts tragen können. Ein unzureichender Abschlussbericht kann Nachforderungen, eine Kürzung oder die Rückforderung der Vorfinanzierung auslösen.

So wird bewertet: 30/40/30 mit drei einzelnen Schwellenwerten

Vollständige und förderfähige Bewerbungen werden nach der aktuellen Call-Seite von zwei Remote Experts bewertet. Die Maximalpunktzahl beträgt 100. Es reicht nicht, eine Schwäche in einer Kategorie durch sehr hohe Punkte in einer anderen vollständig auszugleichen: Für jede Kategorie gilt ein eigener Mindestwert.

Abstrakte Waage aus drei Bewertungsfeldern für Excellence, Impact und Implementation

Kriterium Punkte / Schwelle Worauf der Antrag Belege liefern sollte
Excellence 30 / mindestens 18 klare und ambitionierte Ziele, Innovationsgrad, Wettbewerbsvorteil, Bezug zur Unternehmensstrategie, Co-Creation oder technische Anpassung
Impact 40 / mindestens 24 Marktgröße, Nutzen für Endanwender, Marktzugang und Risiken sowie gesellschaftliche, ökologische, ethische und Gender-Relevanz
Quality and efficiency of implementation 30 / mindestens 18 Kompetenz und Rollen von KMU und Unterauftragnehmer, Ressourcen, realistischer Projektplan und angemessene Kostenstruktur

Die besten 105 über den Schwellenwerten liegenden Bewerbungen sollen in das Independent Evaluation Panel und die Ethics Review gelangen. Für Call 5 ist die Finanzierung von 70 Projekten vorgesehen. Mindestwerte zu erreichen ist daher notwendig, aber keine Förderzusage; entscheidend bleibt die Rangfolge innerhalb des verfügbaren Budgets.

Die wichtigste Konsequenz für den Text

Jede Behauptung im Antrag sollte einer der drei Fragen standhalten:

  1. Warum ist die Lösung innovativ und strategisch relevant?
  2. Warum ist der Pilotmarkt attraktiv und der erwartete Nutzen glaubwürdig?
  3. Warum können genau dieses KMU und dieser lokale Partner das Projekt in sechs Monaten belastbar umsetzen?

Eine Marktstudie ohne technische oder strategische Verbindung zur Innovation bleibt schwach. Eine starke Technologie ohne Evidenz für Markt und Anwender bleibt ebenfalls unvollständig. Und eine überzeugende Vision kann keinen unrealistischen Workplan kompensieren.

Antrag über SmartSimple: die operative Reihenfolge

Die bestätigte Einreichungslogik für Call 5 lautet:

  1. Förderfähigkeit des KMU, der Innovation, des Zielmarkts und des Projekts prüfen.
  2. Auf der Eureka-Plattform SmartSimple registrieren.
  3. Das englische Application Form vollständig bearbeiten.
  4. Den lokalen Haupt-Unterauftragnehmer über die Plattform einladen und dessen vollständiges Commitment sicherstellen.
  5. Den Workplan im verpflichtenden Call-5-Template hochladen.
  6. Die vollständige Bewerbung vor dem 01.12.2026, 14:00 Uhr MEZ elektronisch absenden.
  7. Eingangsbestätigung sichern und projektintern archivieren.

Die offizielle Seite weist außerdem auf maximale Zeichenzahlen je Formularfeld hin. Deshalb lohnt sich eine modulare Textvorbereitung: Kernziel, Innovation, Zielmarkt, Partnerrolle, Impact und Workplan sollten konsistent formuliert sein, aber nicht mehrfach denselben Absatz wiederholen.

Ein realistischer Vorbereitungsplan bis zum Stichtag

Die folgenden Termine sind eine redaktionelle Arbeitsempfehlung, keine offiziellen Zwischenfristen:

Zeitraum Sinnvoller Meilenstein
bis Mitte September Eligibility, Pilotmarkt, TRL und zentrale Entscheidungshypothese prüfen
zweite Septemberhälfte lokalen Partner auswählen, Scope und kommerziellen Unterauftrag klären
29. September internationales Eureka-Webinar nutzen und offene Call-Fragen sammeln
ab 1. Oktober finale Call-5-Unterlagen prüfen, Plattformzugang und Formularstruktur verifizieren
6. Oktober deutsche DLR-Info-Session nutzen; nationale Fragen klären
Oktober Workplan, Budget, Impact-Nachweise und Partner-Commitment ausarbeiten
erste Novemberhälfte unabhängiger Konsistenzcheck gegen Eligibility und 30/40/30-Kriterien
spätestens Mitte November vollständige interne Fassung einschließlich Anlagen und Freigaben
vor dem 1. Dezember technische Einreichung mit ausreichendem Zeitpuffer und Archivierung der Bestätigung

Die Termine der Informationsveranstaltungen sind auf der deutschen Innowwide-Seite des DLR Projektträgers angekündigt. Registrierungsdetails und mögliche Änderungen sollten direkt dort geprüft werden.

Sieben typische Schwachstellen vor der Einreichung

  1. Der Zielmarkt bleibt zu breit. Mehrere Länder oder Regionen verhindern einen prüfbaren Pilotmarkt.
  2. Der Partner liefert nur einen Namen. Seine Rolle ist nicht mit Activities, Ergebnissen und Budget verknüpft.
  3. Marktforschung ersetzt die Innovationslogik. Der Antrag erklärt Nachfrage, aber nicht die technische oder geschäftliche Anpassung der innovativen Lösung.
  4. Das Budget wurde nachträglich verteilt. Kostenpositionen sind nicht aus den Arbeitspaketen ableitbar.
  5. Impact bleibt werblich. Aussagen zu Marktgröße, Anwendernutzen und Zugang sind nicht durch Daten oder eine geplante Validierung gestützt.
  6. Der Workplan produziert Berichte, aber keine Entscheidung. Es fehlt ein klares Kriterium, was nach sechs Monaten als Go, Anpassung oder No-Go gilt.
  7. Alte Templates werden ungeprüft übernommen. Call-4-Dokumente können Strukturhinweise liefern, ersetzen aber nicht die finalen Call-5-Unterlagen.

Wann ein anderes Programm besser passt

Innowwide ist kein allgemeiner Internationalisierungszuschuss und kein Ersatz für ein internationales F&E-Konsortium.

  • Wenn mehrere unabhängige Partner gemeinsam neue Technologie entwickeln, kann Eurostars 3 besser passen.
  • Für größere thematische Konsortien und EU-Calls ist Horizon Europe zu prüfen.
  • Für eigene laufende F&E-Aufwendungen eines in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmens kann die Forschungszulage relevant sein.
  • Den allgemeinen Programmrahmen, die Kostenarten und den Schnell-Check finden Sie im Profil Innowwide.

Checkliste vor dem internen Go

  • Unternehmen erfüllt SME-, Länder-, Alters- und Previous-Funding-Kriterien
  • ein konkretes Pilotland außerhalb Europas ist festgelegt
  • Innovation liegt im relevanten TRL-Korridor
  • unabhängiger lokaler Haupt-Unterauftragnehmer ist ausgewählt
  • offene Markt-, Technik-, Rechts- und Geschäftsmodellfragen sind priorisiert
  • jedes Arbeitspaket erzeugt einen überprüfbaren Entscheidungsbeitrag
  • Budget, Verantwortlichkeiten und Deliverables sind konsistent
  • Eigenanteil und Liquidität bis zur Schlusszahlung sind gesichert
  • Antrag und Workplan können vollständig auf Englisch erstellt werden
  • finale Call-5-Guidelines und Templates wurden nach Veröffentlichung geprüft

Nächster Schritt

Ob Ihr Vorhaben die Innowwide-Kriterien erfüllt und ob sich daraus in sechs Monaten eine belastbare Internationalisierungsentscheidung entwickeln lässt, sollte vor der vollständigen Antragserstellung geprüft werden. Fördermittel-Check starten oder das Innowwide-Programmprofil öffnen.

Offizielle Quellen und Hinweise

Dieser Beitrag enthält allgemeine Informationen zum Innowwide-Programm und stellt keine Förderzusage, Rechts- oder Steuerberatung dar. Verbindlich sind ausschließlich die zum Einreichungszeitpunkt geltenden Call-5-Dokumente, Entscheidungen der zuständigen Stellen und die individuelle Grant-Vereinbarung. Programmparameter, Links und Formulare können sich ändern.