KMU-innovativ ist das zentrale BMBF-Programm für forschungsintensive KMU mit Hightech-Vorhaben, wissenschaftlich-technischem Anspruch und zweistufigem Auswahlverfahren.
KMU-innovativ läuft weiter. Die Stichtage werden je Technologiefeld bzw. Förderlinie veröffentlicht; in 2026 sind für einzelne Linien bestätigte Stichtage (z. B. 15.04. und 15.10.) hinterlegt.
Förderprofil
Gefragt sind forschungsintensive Vorhaben mit klarer wissenschaftlich-technischer Substanz.
Eine starke Projektskizze entscheidet, ob Sie überhaupt in den Vollantrag kommen.
Nicht nur das Thema zählt, sondern auch die Kohärenz aus Forschungsfrage, Konsortium, Roadmap und Wirkung.
Was ist KMU-innovativ
KMU-innovativ ist das Flaggschiff-Programm des BMBF zur Stärkung der Forschungs- und Innovationskraft forschungsintensiver KMU. Gefördert werden Projekte, die über klassische Produktentwicklung hinausgehen und einen klaren Forschungsbezug aufweisen.
Typisch für KMU-innovativ sind:
Das Programm ist wettbewerblich organisiert und zweistufig aufgebaut: Zunächst wird eine Projektskizze begutachtet. Nur bei positiver Bewertung folgt die Einladung zur Einreichung eines Vollantrags.
Das Programm ist ideal für Unternehmen, die über reine Produktentwicklung hinausgehen. Weitere Fördermöglichkeiten: Alle Förderprogramme.
Schnell-Check
KMU-innovativ passt besonders gut, wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen:
Antragsberechtigung
Nach EU-Definition
Im Verbundprojekt mit KMU – in der Regel bis zu 100 % der projektbezogenen Ausgaben.
Nur im Verbundprojekt, wenn ein KMU beteiligt ist.
Verfahren
Die Antragstellung im Programm KMU-innovativ erfolgt zweistufig.
Zwischen Skizzeneinreichung und Rückmeldung vergehen in der Regel mehrere Wochen bis wenige Monate. KMU-innovativ ist ein Wettbewerbsverfahren – Qualität und Klarheit der Skizze sind entscheidend.
Förderlogik
Förderquote ist abhängig von Vorhabenart, Unternehmensgröße und Konstellation (Einzel/Verbund). In der Praxis liegen Quoten häufig im Bereich relevanter F&E-Zuschüsse; genaue Werte ergeben sich aus der jeweiligen Richtlinie.
Forschungseinrichtungen im Verbund: in der Regel bis zu 100 % der projektbezogenen Ausgaben (gemäß Richtlinie/Projektträger)
Förderfähige Kosten
Gefördert werden ausschließlich projektbezogene F&E-Kosten:
Hinweis zu Softwareentwicklung: Entscheidend ist der Forschungscharakter (technische Unsicherheit, methodische Validierung) – nicht reine Feature- oder Produktweiterentwicklung.
Nicht gefördert: marktreife Produkte, Serienproduktion, Vertrieb oder Marketing.
Gutachter-Logik
Gutachter bewerten nicht die Idee allein, sondern die wissenschaftlich-technische Stringenz des Vorhabens:
Stand der Technik/Forschung:
sauber abgegrenzt, fachlich korrekt.
Innovationskern:
klar benannt, nicht verwässert.
Forschungsrisiko:
technisch/wissenschaftlich, nicht organisatorisch.
Methodik:
nachvollziehbar, experimentell, prüfbar.
Roadmap:
logisch aufgebaute Arbeitspakete mit Meilensteinen.
Verwertung:
realistische Perspektive nach Projektende.
Eine gute Skizze ist präzise, fokussiert und methodisch – nicht marketinggetrieben.
Für besonders anspruchsvolle F&E-Vorhaben mit mehreren Partnern: Interdisziplinäre Fördermittelberatung
Antragstellung
Hinweis: Zuständigkeiten können sich je nach Technologiefeld und Richtlinie ändern.
Häufige Ablehnungsgründe
In der Praxis scheitern viele Skizzen an ähnlichen Punkten:
Unsere Leistungen
Wir begleiten KMU-innovativ-Projekte end-to-end:
Erste Einschätzung der Passfähigkeit und Erfolgsaussichten.
Entwicklung der Skizze und des Vollantrags inkl. Forschungsfragen, Methodik, Roadmap und Konsortiallogik.
Review durch erfahrene Experten und ehemalige Gutachter.
Ein Großteil unseres Honorars wird erst bei Bewilligung fällig.
Unterstützung bei Berichten, Mittelabrufen und Dokumentation.
Für wen
KMU-innovativ lohnt sich besonders, wenn:
Wenn das Vorhaben eher technologieoffene Entwicklung ohne starken Forschungsanteil ist, kann ZIM die bessere Alternative sein. Für kontinuierliche F&E-Aktivitäten: steuerliche Forschungszulage.
Beispiele
Programmvergleich
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