Wie Cucuyo die Datenkommunikation revolutioniert – und wie Forschungsmittel.com den Weg zur Forschungszulage und Projektverlängerung geebnet hat.
Förderprogramm: Forschungszulage (FZulG)
Projektart: Entwicklung eines Laserkommunikationsterminals (UAV/Drohnen)
Risiko: hohe technische Ungewissheit + mehrjährige FuE mit tiefen Engineering-Risiken
Ergebnis: Forschungszulage bewilligt; Nachforderungen der BSFZ professionell gesteuert; Verlängerungsantrag 2025 mit erhöhtem Budget genehmigt
Prüfpfad (kurz): BSFZ-Bescheinigung (fachlich) → Antrag beim Finanzamt (steuerlich)
Zeitraum: 2021–2024 (Verlängerung: 2025)
Das Projekt wurde im Rahmen der Forschungszulage nach dem Forschungszulagengesetz (FZulG) gefördert.
Die Welt fordert immer höhere Datenraten. Klassischer Funk stößt dabei an seine Grenzen – Frequenzen sind knapp, Lizenzen teuer und die Verbindungen anfällig für Störungen.
Hier setzt die Cucuyo GmbH an. Mit einem Team von Spitzen-Ingenieuren, angeführt von Branchenveteranen wie dem Mynaric-Gründer Dr. Markus Knapek, entwickelt Cucuyo das weltweit kleinste und leichteste Laserkommunikationsterminal: das P-100.
Dieses Terminal wurde speziell für den Einsatz auf Drohnen (UAVs) konzipiert und löst die Kernprobleme der Funkkommunikation:
Höhere Bandbreite: Liefert 1 Gbps – eine 50-fach höhere Datenrate als vergleichbare Funklösungen.
Sicherheit: Laserbasierte Kommunikation ist abhörsicher und kann nicht durch "Jamming" gestört werden.
Lizenzfrei: Das System arbeitet in einem lizenzfreien Spektrum und spart massive Betriebskosten.
Das Ziel: Sichere Breitbandkommunikation für kritische Anwendungen zu ermöglichen – von der Überwachung von Infrastrukturanlagen über den Aufbau von LTE-Netzen im Katastrophenfall bis hin zu hochauflösenden Luftbildaufnahmen.
„Unser P-100 Terminal ist ein Quantensprung. Wir wussten, dass wir hochinnovative FuE (Forschung und Entwicklung) betreiben, aber die Umsetzung ist kapitalintensiv. Wir brauchten einen Partner, der nicht nur Fördermittel versteht, sondern auch unsere technische Tiefe." – Dr. Markus Knapek, CTO der Cucuyo GmbH
Ein derart ambitioniertes Vorhaben, das sich über mehrere Jahre (2021-2024) erstreckt, birgt erhebliche technische und finanzielle Risiken. Die Entwicklung innovativer Technologien wie MEMS-basierter Strahlstabilisierung, neuer Sensortechnologie (4QD APD) und die Kompensation atmosphärischer Turbulenzen ist komplexe Forschungs- und Entwicklungsarbeit.
Da Cucuyo mit den Projektarbeiten bereits begonnen hatte, war das ideale Förderinstrument schnell gefunden: Die Forschungszulage (FZuIG).
Die Herausforderung lag im Detail. Der Antrag bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) erfordert eine minutiöse Aufschlüsselung aller Arbeitspakete, der finanziellen Planung und vor allem den stichhaltigen Nachweis der technischen Neuartigkeit und der wissenschaftlichen Unsicherheiten. Dies kann für Unternehmen schnell komplex werden, da oft nicht klar ist, welche Angaben genau gemacht werden müssen und wie die Innovation und die Risiken dargestellt werden müssen.
Ein kritischer Punkt im Verfahren sind die Nachforderungen der Prüfstelle. Diese Anfragen sind technisch extrem tiefgreifend und binden wertvolle Ressourcen der Entwicklungsabteilung.
„Als die Nachforderungen der Prüfstelle kamen, war das ein kritischer Moment. Es ging um hochkomplexe Details, von der Modellierung der Laserleistungsdichte bis zur Optikjustage im Toleranzbereich von <0,02 mm. Das bindet enorme Ressourcen, die wir eigentlich für die Entwicklung brauchen." – Dr. Markus Knapek, CTO der Cucuyo GmbH
Was die BSFZ inhaltlich prüft (Kurzlogik):
Stand der Technik → technische Ungewissheit → systematisches Vorgehen → Nachweis der Neuartigkeit.
Begriffe: BSFZ · Stand der Technik · Technische Ungewissheit · Innovationshöhe
Hier begann die entscheidende Partnerschaft mit Forschungsmittel.com
Anstatt uns als Cucuyo-Team wochenlang selbst in die Bürokratie einzuarbeiten, übernahmen die Berater die Steuerung des gesamten Antragsprozesses.
Der Mehrwert von Forschungsmittel.com ging weit über die reine Antragstellung hinaus:
Strategische Strukturierung: Die Berater halfen uns, unser komplexes, mehrjähriges FuE-Vorhaben – vom ersten Prototyp A-100 bis zum fertigen P-100 – in eine klare und für die Prüfstelle nachvollziehbare Projektstruktur mit detaillierten Arbeitspaketen zu gliedern.
Management der Nachforderungen: Als die technischen Rückfragen der BSFZ eintrafen, agierten die Berater von Forschungsmittel.com als unser "technischer Übersetzer". Sie koordinierten die Antworten, arbeiteten unsere Simulationen und technischen Erläuterungen präzise in die Antragslyrik ein und stellten sicher, dass jede Frage der Prüfer umfassend und überzeugend beantwortet wurde.
Entlastung des Kernteams: Wir konnten uns auf das konzentrieren, was wir am besten können: die Entwicklung des P-100 Terminals. Die Kollegen von Forschungsmittel.com hielten uns den Rücken frei und sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Verfahrens.
Durch die professionelle Steuerung und die inhaltliche Tiefe der Aufbereitung war der Antrag erfolgreich. Die erfolgreiche Bewilligung der Forschungszulage stellte die Finanzierung des mehrjährigen FuE-Vorhabens sicher und ermöglichte die beschleunigte Markteinführung der Technologie.
Die Zusammenarbeit mit Forschungsmittel.com hat den administrativen Aufwand für Cucuyo auf ein Minimum reduziert und die Genehmigung des Förderantrags sichergestellt. Diese Unterstützung war ein wichtiger Baustein, um die Liquidität für dieses High-Tech-Vorhaben zu sichern und die Markteinführung unserer revolutionären Technologie zu beschleunigen.
Das Projekt wurde vollständig über die Forschungszulage nach dem Forschungszulagengesetz (FZulG) finanziert. Die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung für Forschung und Entwicklung, die unabhängig von Wettbewerbsrunden beantragt werden kann.
Kostenlogik in der Forschungszulage (FZulG):
Förderfähig sind insbesondere FuE-Personalkosten inkl. Arbeitgeberanteile sowie anteilige Auftragsforschung (gesetzlich begrenzt).
Begriffe: FZulG · Forschungszulage · Förderfähige FuE-Kosten
„Die Partnerschaft mit Forschungsmittel.com war ein voller Erfolg. Sie haben unsere technischen Konzepte perfekt in die Sprache der Förderstelle übersetzt und den gesamten Prozess der Nachforderung souverän gesteuert. Wir konnten uns auf unsere Kernarbeit konzentrieren, im Wissen, dass der Antrag in besten Händen ist." – Martina Pennekamp, Geschäftsführerin der Cucuyo GmbH
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Kunde | Cucuyo GmbH |
| Projekt | Entwicklung und Validierung eines Laserkommunikationsterminals (P-100) für UAVs/Drohnen |
| Herausforderung | Finanzierung eines mehrjährigen, hochinnovativen FuE-Vorhabens mit tiefgreifenden technischen Risiken. |
| Förderinstrument | Forschungszulage (Forschungszulagengesetz – FZulG) |
| Unsere Leistung | Auswahl des geeigneten Förderinstruments, strategische Strukturierung des Antrags, vollständige kaufmännische und technische Ausarbeitung, professionelles Management und Beantwortung der Nachforderungen der Prüfstelle (BSFZ). Verlängerungsantrag 2025 gestellt und mit erhöhtem Budget genehmigt. |
| Ergebnis | Erfolgreiche Bewilligung der Forschungszulage und signifikante Entlastung des Kundenteams. |
Relevante Begriffe (Glossar):
Passende Leistungen:
Was löst bei der BSFZ typischerweise Nachforderungen aus?
Unklare Abgrenzung zum Stand der Technik, fehlend beschriebene technische Ungewissheit oder eine nicht nachvollziehbare Projektstruktur. Siehe: BSFZ, Stand der Technik.
Warum ist „technische Ungewissheit" so wichtig?
Sie ist ein Kernkriterium, um FuE von Routineentwicklung abzugrenzen. Siehe: Technische Ungewissheit, F&E (Forschung und Entwicklung).
Welche Kosten sind in der Forschungszulage relevant?
Vor allem FuE-Personalkosten inkl. AG-Anteile sowie anteilige Auftragsforschung (begrenzt). Siehe: Förderfähige FuE-Kosten.

20 Dec 2024
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Ausgangslage: Ablehnung wegen fehlendem Risiko. Lösung: technische Neupositionierung (Stand der Technik, Ungewissheit, Systematik) + Evidence-Pack – Ergebnis: geänderter Bescheid.
KI-Use-Case mit Prüffragen zur Routine vs. FuE: Abgrenzung zum Stand der Technik, Daten-/Stabilitätsrisiken und prüfbare Validierungslogik für die Forschungszulage.