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THALOX: KI-Scoring im CRM – Stand der Technik sauber abgegrenzt

CASE STUDY: THALOX AG

Wie Thalox das E-Mail-Marketing revolutioniert – und wie Forschungsmittel.com den Weg zur Förderung geebnet hat.

Projekt-Header

Förderprogramm: Forschungszulage (FZulG)
Projektart: Entwicklung eines KI-gestützten, prädiktiven Scoring-Verfahrens (Software / Machine Learning)
Risiko: hohe technische Ungewissheit (Neuartigkeit der ML-Modelle, Dateninkonsistenz, Skalierung)
Ergebnis: Forschungszulage bewilligt; Nachforderungen der BSFZ erfolgreich beantwortet

Prüfpfad (kurz): BSFZ-Bescheinigung (fachlich) → Antrag beim Finanzamt (steuerlich)
Zeitraum: mehrjähriges FuE-Vorhaben

Die Entwicklung des Thalox Engagement Score wurde durch die Forschungszulage nach dem Forschungszulagengesetz (FZulG) gefördert.

Das Projekt: Eine Revolution für datengetriebenes Marketing

Die Welt des B2B-Marketings leidet unter Ineffizienz. Viele Unternehmen vergeuden Ressourcen und Marketingbudget an Kontakte, die nicht reagieren. Die Ursache: Sie nutzen ungenaue, oft statische Modelle zur Kundenpriorisierung.

Hier setzt die Thalox AG an. Mit einem Team spezialisierter Data Scientists entwickelte Thalox das „Thalox Engagement Score" (TES).

Dieses KI-gestützte Verfahren löst die Kernprobleme der traditionellen Segmentierung:

Prädiktive Genauigkeit: Der TES prognostiziert die zukünftige Interaktionswahrscheinlichkeit von Kontakten, statt nur auf historische Daten zu blicken.

Echtzeit-Segmentierung: Das Scoring-Modell arbeitet automatisiert und nahtlos integriert in führende CRM-Systeme (z.B. HubSpot).

Optimierung: Es identifiziert Dormant Potential – Kontakte, die mit gezielten Maßnahmen reaktivierbar sind, was manuell kaum möglich ist.

Das Ziel: Automatisierte, verhaltensbasierte Segmentierung, die Marketingmaßnahmen datenbasiert steuert und die Akzeptanz von Angeboten deutlich steigert.

„Der Thalox Engagement Score ist nicht einfach ein weiteres Reporting-Tool. Er eliminiert das Rätselraten im E-Mail-Marketing, indem er Dormant Potential – also schlafende Kunden – identifiziert, die herkömmliche Tools übersehen. Das Team von Forschungsmittel.com hat uns geholfen, genau diesen innovativen Vorsprung für die Prüfstelle stichhaltig zu beweisen." – Erwin Arnold, CEO der Thalox AG

Die Herausforderung: Ein KI-Antrag mit kritischen Rückfragen

Ein derart ambitioniertes FuE-Vorhaben – die Entwicklung von neuronalen Netzen und einer "Serverless Calculation Pipeline" – birgt erhebliche technische und finanzielle Risiken. Thalox wollte eine staatliche Förderung nutzen, um 25% der Personalkosten und auch Teile der Auftragskosten erstattet zu bekommen.

Die Herausforderung lag im Detail:

Nachweis der Neuartigkeit: Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage prüft rigoros: Ist die KI wirklich Forschung oder nur die Anwendung bekannter Methoden? Der Antrag muss überzeugend darlegen, wie die Lösung den Stand der Technik überwindet.

Abgrenzung der Risiken: Kernprobleme wie die nicht-lineare Optimierung des Scores auf Basis realer, heterogener Daten und das Risiko der Dateninkonsistenz bei der API-Übertragung mussten wissenschaftlich präzise formuliert werden.

Ressourcenbindung durch Bürokratie: Die minutiöse Aufschlüsselung aller Arbeitspakete, die finanzielle Planung und die korrekte Trennung von Routine- und FuE-Tätigkeiten bindet wertvolle Entwicklungsressourcen.

Ein kritischer Punkt im Verfahren: Die Nachforderungen der Prüfstelle.

„Als die Nachforderungen der Prüfstelle kamen, war das ein kritischer Moment. Es ging um hochkomplexe Details, von der genauen Funktionsweise unserer Machine Learning Modelle bis zur Architektur unserer Datenpipeline. Das bindet enorme Ressourcen, die wir eigentlich für die Entwicklung brauchen." – Erwin Arnold, CEO der Thalox AG

Was die BSFZ bei KI- und Softwareprojekten prüft:
Stand der Technik → technische Ungewissheit → nicht vorhersehbare Lösbarkeit → Abgrenzung zu Routine-IT.

Relevante Begriffe:
BSFZ ·
Stand der Technik ·
Technische Ungewissheit ·
Innovationshöhe

Nachforderungen der BSFZ:
Technische Rückfragen dienen der Klärung von Neuartigkeit, Risiko und Forschungslogik – nicht der Produktbewertung.

Begriffe:
F&E ·
Forschungszulage

Die Lösung: Technische Expertise trifft Förder-Know-how

Hier begann die entscheidende Partnerschaft mit Forschungsmittel.com

Anstatt das Thalox-Team wochenlang selbst in die Bürokratie einzubinden, übernahmen die Berater die Steuerung des gesamten Antragsprozesses. Der Mehrwert ging weit über die reine Antragsstellung hinaus:

Strategische Strukturierung: Das Team von Forschungsmittel.com half, das komplexe, mehrjährige FuE-Vorhaben – von der Modellkonzeption bis zur Implementierung der Serverless Berechnung – in eine klare und für die Prüfstelle nachvollziehbare Struktur mit detaillierten Arbeitspaketen zu gliedern.

Management der Nachforderungen: Als die kritischen Rückfragen der Prüfer zur Neuartigkeit eintrafen, agierten die Berater als "technischer Übersetzer". Sie koordinierten die Antworten, arbeiteten die technischen Erläuterungen zur Datenbereinigung und ML-Optimierung präzise in die Antragslyrik ein und sicherten so die positive Bescheinigung.

Entlastung des Kernteams: Thalox konnte sich auf die Entwicklung des TES konzentrieren. Forschungsmittel.com hielt dem Team den Rücken frei und sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Verfahrens bis zur Bescheiderteilung.

Das Ergebnis: Gesicherte Finanzierung für eine Schlüsseltechnologie

Durch die professionelle Steuerung und die inhaltliche Tiefe der Aufbereitung war der Antrag erfolgreich. Das Entwicklungsprojekt wurde bewilligt. Die Forschungszulage wurde erfolgreich bewilligt.

Die Zusammenarbeit mit Forschungsmittel.com hat den administrativen Aufwand für Thalox auf ein Minimum reduziert und die Genehmigung des Förderantrags sichergestellt. Diese Unterstützung war ein wichtiger Baustein, um die Liquidität für dieses High-Tech-Vorhaben zu sichern und die Markteinführung der revolutionären Technologie zu beschleunigen.

Das Projekt ist ein typisches Beispiel für förderfähige KI- und Softwareentwicklung im Rahmen der Forschungszulage.

Förderung & Förderinstrument

Das Projekt wurde über die Forschungszulage nach dem Forschungszulagengesetz (FZulG) gefördert. Die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung für Forschung und Entwicklung, die auch für KI- und Softwareprojekte genutzt werden kann.

Kostenlogik der Forschungszulage (FZulG):
Förderfähig sind FuE-Personalkosten inklusive Arbeitgeberanteile sowie anteilige Auftragsforschung. Entscheidend ist die saubere Trennung von FuE und Routinebetrieb.

Begriffe:
FZulG ·
Forschungszulage ·
Förderfähige FuE-Kosten

„Wir wussten, dass unsere Technologie innovativ ist, aber die 'Behördensprache' war eine Hürde. Als die Nachforderung kam, dachten wir kurz, das war's. Das Team von Forschungsmittel.com hat genau an dieser Stelle den Unterschied gemacht. Sie haben unsere technische Komplexität so übersetzt, dass der Antrag durchging." – Erwin Arnold, CEO der Thalox AG

Was wäre ohne Förderung passiert?

  • Langsamere Entwicklung: Iterationen der ML-Modelle und Datenpipeline wären verzögert worden.
  • Höherer Liquiditätsdruck: Mehrjährige KI-FuE hätte vollständig eigenfinanziert werden müssen.
  • Reduzierter Forschungsumfang: Tiefe Optimierungen und Validierungen wären eingeschränkt worden.
  • Ressourcenabzug: Entwicklerkapazitäten wären stärker durch Antrags- und Nachforderungsarbeit gebunden gewesen.

Projekt-Steckbrief

Kategorie Details
Kunde Thalox AG
Projekt Entwicklung eines KI-gestützten, prädiktiven Scoring-Verfahrens zur automatisierten Vorhersage von E-Mail-Engagement in einem CRM-System (TES).
Herausforderung Nachweis der Neuartigkeit von Machine Learning Modellen und Bewältigung technischer Rückfragen der BSFZ.
Förderinstrument Forschungszulage (FZulG)
Unsere Leistung Strategische Strukturierung des Antrags, vollständige technische und kaufmännische Ausarbeitung, professionelles Management und Beantwortung der Nachforderungen.
Ergebnis Erfolgreiche Bewilligung der Forschungszulage und signifikante Entlastung des Kundenteams.

Weiterführend: Begriffe & Leistungen

Relevante Begriffe (Glossar):

Passende Leistungen:

Unsere Rolle im Verfahren (Kurz)

  • Strukturierung: Abgrenzung von FuE zu Routine-IT, saubere Projekt- und Arbeitspaketlogik.
  • Nachforderungen: technische Rückfragen zur Neuartigkeit und ML-Methodik koordiniert und beantwortet.
  • Entlastung: Entwicklungsteam blieb fokussiert auf KI- und Produktentwicklung.

FAQ: KI-Projekte & Forschungszulage

Wann gilt KI als förderfähige Forschung?
Wenn technische Ungewissheit besteht und die Lösung nicht auf bekannte Methoden reduzierbar ist. Siehe: Technische Ungewissheit.

Warum kommen bei KI-Projekten oft Nachforderungen?
Weil die BSFZ genau prüft, ob echte Forschung oder nur Anwendung bestehender Modelle vorliegt. Siehe: Stand der Technik.

Welche Kosten sind in der Forschungszulage relevant?
FuE-Personalkosten inkl. AG-Anteile sowie anteilige Auftragsforschung. Siehe: Förderfähige FuE-Kosten.

THALOX: KI-Scoring im CRM – Stand der Technik sauber abgegrenzt

20 Dec 2024

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